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Musik ist nicht nur eine „Tätigkeit der Seele“ (Gottfried Wilhelm Leibniz), sondern auch eine Tätigkeit des Körpers. Jede Form des Musizierens beruht auf Bewegung. Musik durch Bewegung zu vermitteln, ist Grundlage der Rhythmik oder „Musik- und Bewegungserziehung“. Auf kreative Weise nutzt die Rhythmik Gemeinsamkeiten von Musik, Bewegung und Sprache, um Musik körperlich zu erleben und zu verstehen. 
Mit Mitteln der Improvisation, der Verwendung verschiedener Materialien und Geräte sowie unter Einbezug verschiedener verwandter Disziplinen wie dem darstellenden Spiel und Tanz werden die jeweiligen Zielgruppen dazu befähigt, Musik in Bewegung umzusetzen und umgekehrt. So werden elementare Kenntnisse und Fähigkeiten zu Musik und ihrer Ausübung über einen Weg gelernt, der jedem Menschen offen steht: dem der Bewegung.
Neben dem Rhythmus wird ein Gefühl für die Dynamik, Agogik, Phrasierung und Form der Barockmusik vermittelt und in kleinen Improvisation zur Musik adäquate Posen gefunden: „Zeige, was Du hörst“.