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Das Jahr 2016 birgt den 370. Geburtstag wie auch den 300. Todestag von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716). Angesichts der Existenz des Leidens in einer offensichtlich unvollkommenen Welt galt seine wohl zentralste Frage der „besten aller möglichen Welten“. So war für Leibniz’ konfessions- und ordnungspolitisches, wie auch für sein wissenschafts- und kulturpolitisches Denken u.a. das ludovizianische Frankreich, wo er zwischen 1672 und 1676 lebte, ein zentraler Bezugs- und Reflexionspunkt. In dieser Zeit hat Leibniz einmal von sich gesagt, er sehe sich als eine Art Amphibie, teils in Deutschland, teils in Frankreich: „Pour moy je croy que je seray un Amphibie, tantost en Allemagne, tantost en France…“, Paris 1676.

Das Konzertprogramm nimmt auf Komponisten Bezug die in der Zeit von Leibniz in Frankreich lebten und in ihren Werken Gedanken, Vorstellungen und Zuschreibungen von Welt musikalisch abbilden bzw. reflektieren: zu hören sind Raritäten und Perlen der französischen Barockmusik von Jean-Baptiste Lully (1632-1687), Marc-Antoine Charpentier (1643-1704) und Jean-Féry Rebel (1666-1747).
 

"Concert d'anniversaire" wird durch ein Musikvermittlungsformat für Kinder ergänzt.